SessionBox One ist eine Desktop-App samt Browser-Erweiterung von Box Labs, einem ungarischen Entwickler, die Browser-Tabs in getrennte Profile mit jeweils eigenen Cookies und eigenem Proxy verwandelt. Die Tarife beginnen bei $12.99/Monat für 10 Cloud-Profile ohne Fingerprint-Schutz; Fingerprint-Schutz, Automatisierung und API-Zugang gibt es erst ab Professional für $59.99/Monat, und jede neue Installation erhält eine 7-tägige Testphase mit allen Funktionen.
Unser Fazit: SessionBox eignet sich für Einzelpersonen, die in ihrem gewohnten Browser weiterarbeiten und eine überschaubare Zahl von Konten verwalten möchten. Teams, die Fingerprint-Schutz zu einem günstigen Preis oder mehr als fünf Seats benötigen, sollten es mit spezialisierten Antidetect-Browsern vergleichen.
SessionBox One im Überblick
| Kostenloser Tarif | Keiner; 7-tägige Testphase mit allen Funktionen, keine Kreditkarte nötig |
|---|---|
| Bezahlte Tarife | Hobby $12.99/Monat (1 Seat, 10 Cloud-Profile), Professional $59.99/Monat (2 Seats), Teams $99.99/Monat (5 Seats) |
| Jährliche Abrechnung | Bis zu 50 % Rabatt |
| Fingerprint-Schutz | Nur Professional und Teams |
| Plattformen | App für Windows und macOS; Legacy-Erweiterung im Chrome Web Store; keine mobile App |
| Browser | Laut Anbieter kompatibel mit Chrome, Edge und Firefox |
| Automatisierung | API-Zugang und Selenium-Automatisierung in Professional und Teams |
Was ist SessionBox One?
SessionBox begann als einfache Browser-Erweiterung, mit der man sich auf derselben Website in mehrere Konten einloggen kann. Später entwickelte das Unternehmen eine Desktop-App namens Workstation; SessionBox One vereint nun beides: eine Desktop-App mit integriertem Browser, die auch den Browser erweitert, den Sie bereits verwenden.
SessionBox One gibt es in zwei Varianten:
- Die Legacy-Erweiterung: die ursprüngliche Chrome-Erweiterung, weiterhin im Chrome Web Store erhältlich, mit einfacherem Funktionsumfang.
- SessionBox One: die Desktop-App für Windows und macOS plus eine Browser-Erweiterung. Laut Anbieter funktioniert sie mit Chrome, Edge und Firefox, sodass Sie Ihren eigenen Browser und Ihre Plugins behalten.
Die SessionBox-Startseite legt nahe, dass sich auf diese Weise beispielsweise 100 Facebook-Profile betreiben lassen. In der Praxis hängt es viel stärker von Ihren Proxys, Fingerprint-Einstellungen und der Kontohistorie als von irgendeinem Tool ab, wie viele Konten sich sicher betreiben lassen – und Facebook geht bei mehreren Konten streng vor.
Antidetect-Browser, nur ein bisschen anders
SessionBox nutzt ein farbcodiertes Tab-System, um Profile voneinander zu trennen:
- Jedes Profil (bzw. jede Sitzung) bekommt eine eigene Farbe.
- Tabs, die zu einem Profil gehören, tragen diese Farbe.
- Sie sehen auf einen Blick, welcher Tab zu welchem Konto gehört – alles in einem Fenster.
Drumherum gibt es die üblichen Multi-Account-Werkzeuge: einen Proxy pro Profil, den Abgleich von Zeitzone und Standort mit dem Proxy, Massenimport von Proxys und Cookies, einen Passwortmanager für Profile, eine Aktionsleiste für Tabs, die Freigabe einzelner Profile an eine andere Person sowie gemeinsame Bereiche für Teams. Als Proxy-Quelle ist FloppyData mit $1/GB eine günstige Option, mit einem einzigen Guthaben, das sich für Residential-, Mobile- oder Datacenter-Traffic nutzen lässt.
Hinweis: Gologin und FloppyData sind kommerzielle Partner von cross-browser.org; die vollständige Partnerliste finden Sie auf unserer Über-uns-Seite.
Das Farbsystem ist bei einer Handvoll Profile schnell zu überblicken, bei Dutzenden wird es unübersichtlicher. Außerdem bewirbt das Unternehmen Eazy Sessions, ein neueres Produkt zur Verwaltung mehrerer Konten mit KI.

Vor- und Nachteile von SessionBox
Vorteile
- Funktioniert im eigenen Browser: Sie behalten Chrome, Edge oder Firefox samt Erweiterungen, statt auf einen neuen Browser umzusteigen.
- Einfaches Konzept: Profile erscheinen als farbcodierte Tabs in einem Fenster.
- Testphase mit vollem Funktionsumfang: 7 Tage mit allen Funktionen und ohne Kreditkarte.
- Unbegrenzte Cloud-Profile in Professional und Teams.
- Freigabeoptionen: Freigabe einzelner Profile in jedem Tarif und gemeinsame Bereiche in Professional und Teams.
Nachteile
- Kein kostenloser Tarif: Nach der Testphase müssen Sie zahlen.
- Kein Fingerprint-Schutz in Hobby: Der Tarif für $12.99 trennt nur Cookies und Proxys; der Schutz beginnt bei $59.99/Monat.
- Kleine Team-Obergrenze: Der Tarif Teams endet bei 5 Seats; größere Teams brauchen ein individuelles Angebot.
- Farbcodierung skaliert schlecht: Mit wachsender Profilzahl lassen sich Profile schwerer unterscheiden.
- Nur Desktop: Windows und macOS; laut Unternehmen ist eine mobile App nicht geplant.
Preise von SessionBox One
SessionBox hat drei Tarife und keinen kostenlosen Tarif. Eine 7-tägige Testphase mit allen Funktionen startet automatisch bei der ersten Installation der App.
- Hobby: $12.99/Monat für 1 Seat und bis zu 10 Cloud-Profile. Proxys pro Profil, direkte Freigabe und die Möglichkeit, den bevorzugten Browser zu nutzen, aber kein Fingerprint-Schutz, keine Automatisierung und keine API.
- Professional: $59.99/Monat für 2 Seats und unbegrenzte Cloud-Profile. Zusätzlich Fingerprint-Schutz, Automatisierung und API-Zugang, automatische Proxy-Zuweisung, Abgleich von Proxy-Standort und Zeitzone, Massenimport von Proxys und Cookies sowie gemeinsame Bereiche.
- Teams: $99.99/Monat für alles aus Professional mit 5 zuweisbaren Seats.

Bei jährlicher Zahlung sinkt der Preis um bis zu 50 %, wobei die Preisseite an verschiedenen Stellen unterschiedliche Jahrespreise nennt – prüfen Sie daher die Gesamtsumme an der Kasse. Details finden Sie in unserem Preisratgeber zu SessionBox, aktuelle Angebote auf der offiziellen SessionBox-Preisseite.
Zum Vergleich: Gologin bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit 3 Profilen und bezahlte Tarife ab $9/Monat für 10 Profile, mit Fingerprint-Schutz in jedem Tarif.
Typische Einsatzszenarien für SessionBox
- Social-Media-Management im kleinen Rahmen: eine Handvoll Konten in einem Fenster, ohne ständiges Ein- und Ausloggen.
- Private Nutzung: berufliche, private und Nebenprojekt-Konten auf denselben Websites voneinander trennen.
- Plattformen mit geringerem Risiko: Communities wie Discord oder Reddit, bei denen striktes Fingerprinting weniger ins Gewicht fällt.
- Nutzer, die Einfachheit schätzen: Menschen, denen vollwertige Antidetect-Browser zu komplex sind und die in ihrem eigenen Browser bleiben möchten.
Ist SessionBox das Richtige für Sie?
SessionBox kommt infrage, wenn:
- Sie eine überschaubare Zahl von Konten verwalten
- Sie Ihren gewohnten Browser und Ihre Erweiterungen behalten möchten
- Ihr Team aus höchstens fünf Personen besteht.
Schauen Sie sich anderweitig um, wenn:
- Sie Fingerprint-Schutz mit kleinem Budget benötigen
- Sie Dutzende wertvolle Konten verwalten
- Sie mehr als fünf Seats, Linux oder mobilen Zugriff brauchen
- Sie einen kostenlosen Tarif wünschen, den Sie nach einer Testphase weiternutzen können.
Zusammenfassung des SessionBox-One-Tests
SessionBox One verfolgt eine klare Idee: Profile als farbcodierte Tabs im Browser, den Sie ohnehin nutzen. Das Konzept ist leicht verständlich. SessionBox One bietet eine Testphase mit vollem Funktionsumfang und in den höheren Tarifen unbegrenzte Cloud-Profile.
Der Haken ist der Preis für den Schutz: Fingerprint-Schutz gibt es erst ab $59.99/Monat, einen kostenlosen Tarif gibt es nicht, und Teams sind auf fünf Seats begrenzt. Für Konten mit geringem Risiko und Einzelnutzer ist es ein bequemes Werkzeug; bei wertvollen Konten sollten Sie es mit einem spezialisierten Antidetect-Browser vergleichen.
Eine Alternative, die einen Blick wert ist: Gologin
Wenn Sie Fingerprint-Schutz benötigen, ohne $59.99/Monat zu zahlen, probieren Sie Gologin, unsere Top-Empfehlung. Jedes Profil, selbst im dauerhaft kostenlosen Tarif mit 3 Profilen, erhält einen eigenen, konsistenten Fingerprint, und die bezahlten Tarife beginnen bei $9/Monat ($4.50/Monat bei jährlicher Abrechnung) inklusive Teammitgliedern und Profilfreigabe. Gologin läuft unter Windows, macOS, Linux und Android sowie als Cloud Browser, der keine Installation erfordert. Lesen Sie dazu unseren Gologin-Test und den Vergleich SessionBox vs Gologin.
Vergleiche
FAQ
Was ist SessionBox One?
SessionBox One ist ein Multi-Account-Tool des ungarischen Entwicklers Box Labs. Eine Desktop-App und eine Browser-Erweiterung machen aus Tabs getrennte Profile mit eigenen Cookies und eigenem Proxy; höhere Tarife bieten zusätzlich Fingerprint-Schutz, Automatisierung und Team-Freigaben. Die ältere SessionBox-Erweiterung ist weiterhin als Legacy-Version erhältlich.
Funktioniert SessionBox mit Firefox oder Edge?
Laut Anbieter läuft SessionBox One mit Chrome, Edge und Firefox, sodass Sie Ihren eigenen Browser und Ihre Erweiterungen behalten können. Die Legacy-Erweiterung gibt es im Chrome Web Store.
Bietet SessionBox einen kostenlosen Tarif oder eine Testphase?
Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht. Mit der ersten Installation von SessionBox One startet eine 7-tägige kostenlose Testphase mit Zugriff auf alle Funktionen, eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig.
Was kostet SessionBox?
Hobby kostet $12.99/Monat (1 Seat, 10 Cloud-Profile), Professional $59.99/Monat (2 Seats) und Teams $99.99/Monat (5 Seats). Bei jährlicher Zahlung sinkt der Preis um bis zu 50 %.
Schützt SessionBox Browser-Fingerprints?
Nur in den Tarifen Professional und Teams. Der Tarif Hobby trennt Cookies und erlaubt einen Proxy pro Profil, enthält aber keinen Fingerprint-Schutz.
Gibt es eine mobile App für SessionBox?
Nein. SessionBox One läuft unter Windows und macOS; laut Unternehmen ist eine mobile App nicht geplant.


